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Dem Fortschritt eine Chance - ohne Gentechnik!

Presseerklärung  

Die langfristigen Auswirkungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) auf Umwelt und Lebewesen sind - trotz gegenteiliger Behauptungen interessierter Unternehmen - nicht hinreichend untersucht.

Deshalb unterstützen wir die Forderung nach einer sofortigen Beendigung aller Verbreitung von gentechnisch veränderten Kulturen und Lebensmitteln und fordern ein zehnjähriges Moratorium. Zeit, die Auswirkungen gentechnischer Veränderungen grundlegend zu erforschen, und bis dahin nicht rückholbare Auskreuzungen in die Natur zu vermeiden.

Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre muss gewährleistet sein. Wirtschaftliche Abhängigkeit von Auftraggebern (wie sie durch das Einwerben von Drittmitteln entsteht) beeinflusst Forschungsrichtung und Ergebnisse. ("Es wurden keine Schäden nachgewiesen" - kann auch bedeuten, es wurde nicht danach geforscht). Forschung ja, aber nicht die gesamte Umwelt und Bevölkerung als Versuchskaninchen!

Wegen der unvermeidbaren Auskreuzungen und Verunreinigung unserer Kulturen mit GVO halten wir als ökologisch wirtschaftende Betriebe eine "friedliche Koexistenz" für nicht machbar (Kanada ist ein warnendes Beispiel).

Die Dominanz weniger sogenannter "Hochleistungssorten" führt zu einer weiteren Verdrängung der Sorten- und Artenvielfalt und damit zur Zerstörung wertvoller Resourcen.

Die Ernährung der Menschheit darf nicht von den patentierten Produkten weniger Konzerne abhängig werden, dies ist eine Frage der Freiheit und des Friedens.

Die Höfegemeinschaft Windrather Tal
und Hof Sackern und Marienhof
Im April 2006


Ansprechpartner:
Ulfert Bewig-Glashoff Nordrather Strasse 281, 42553 Velbert Tel.: 02052/2912
Winni Winter Fahrenscheidt 1, 42555 Velbert Tel.: 02052/2852